Gender-Rally: Das Spiel

Liebe Spielerin, lieber Spieler, liebe angehende Gender-Woman, lieber angehender Gender-Man,

vielleicht fragen Sie sich, was und wer hinter dem Brettspiel "Gender-Rally" steckt. Die Idee zum Spiel hatte Perdita Wingerter, Geschäftsführerin der EQUAL-Ostbayern-GmbH, die in ihrer Funktion als Koordinatorin der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft "Brücken zur Arbeit" für die Umsetzung von Gender Mainstreaming zuständig ist.

Was ist überhaupt Gender Mainstreaming?
Aufgabe von Gender Mainstreaming ist es, die existierenden Unterschiede von Frauen und Männern in das öffentliche Bewusstsein zu bringen und die besonderen Bedürfnisse von Frauen und Männern bei allen Entscheidungen zu berücksichtigen. Ziel von Gender Mainstreaming ist es, eine Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen herzustellen. Die praktische Umsetzung von Gender Mainstreaming ist daher eine komplexe und schwierige Aufgabe.

Wir dachten uns, dass Gender Mainstreaming nicht nur eine lästige Pflichterfüllung sein sollte, sondern dass es möglich sein muss, Männer und Frauen für das Thema praxisnah und mit Spass zu sensibilisieren - die Idee für Brettspiel war geboren.

Bei der Gender-Rally wird mit den Vorurteilen und Klischees, die zwischen bzw. über Frauen und Männer bestehen, gespielt. Gleichzeitig wird aber auch aufgezeigt, wie man vom Kampf der Geschlechter zu einer chancengleichen Beziehung zwischen Männern und Frauen kommt.

Zwei Praktikantinnen der Geschäftsstelle, Simone Hausner und Carola Schanzer, kümmerten sich gemeinsam mit Perdita Wingerter um die inhaltliche Ausarbeitung des Spiels, Tanja Danzl von blueberry-art lieferte die Cartoons und das Design.

Danken möchten wir auch allen Männern und Frauen, die uns durch ihre Erfahrungen im Berufs- und Privatleben den Stoff für die meisten Ereigniskarten geliefert haben.