Fortbildungen für Multiplikatoren
Ob im Kindergarten, im Sportverein, am Arbeitsplatz oder im Krankenhaus: Migranten und Migrantinnen gehören dazu. Gruppendynamische Herausforderungen gehören ebenfalls dazu, nur braucht es in multinationalen Gruppen noch mehr Engagement, damit aus einer bunt zusammen gewürfelten Truppe ein Team wird. Vor allem in Kindergärten und Schulen ist es zudem wichtig, die Eltern aktiv in die Integrationsarbeit einzubinden. Erzieher/-innen, Lehrer/-innen, Gruppenleiter/-innen, Ausbilder/-innen, Pflegekräften und andere Fachkräfte spielen hier eine Schlüsselrolle.
Sie sind Zielgruppe der interkulturellen Fortbildungen für Multiplikatoren und Multiplikatorinnen. Interkulturelle Elternarbeit ist der Schwerpunkt der Workshops, Vorträge und Seminare, die das Gesundheitsamt durchführt. Bildungsexperten werden für folgende Fragestellungen und Themen sensibilisiert:
- Was bedeutet es wenn man aus einem anderen Kulturkreis kommt?
- Wie kommunizieren wir, wie kommunizieren andere?
- Welche Verständigungsschwierigkeiten ergeben sich?
- Warum fällt mir der Umgang mit dem ‚Fremden’ schwer?
- Welche kulturellen Erfahrungen bringen die Migranten und Migrantinnen in meiner Gruppe mit? (Landeskundliche Informationen, Kulturschock etc)
- Wie kann ich Eltern mit Migrationshintergrund ansprechen und einbinden?
Dem Pilotseminar „Interkulturelle Elternarbeit für ErzieherInnen“ (Dezember 2006) sollen zielgruppenspezifische Seminare für Lehrer folgen (geplant für Mai 2007). Angedacht sind außerdem spezielle Angebote für feste Gruppierungen (z. B. religiöse Gemeinschaften, Jugendverbände, BLLV), PädagogInnen verschiedener Schulstufen, MultiplikatorInnen aus dem Bildungsbereich, Betriebsräte/ -innen und Schüler/-innen.
Weitere Informationen:
Kontakt