EQUAL-Ostbayern GmbH







Perdita Wingerter
Geschäftsführerin



Elvira Petric
Finanz- und
Verwaltungskraft


Nadja Gross
Umschülerin zur
Bürokommunikations-
kauffrau


Daniela Spannbauer
Auszubildende zur
Veranstaltungs-
kauffrau


Andreas Schilke
Fachinformatiker

Organigramm der Entwicklungsgesellschaft "Brücken zur Arbeit"

Gesellschafter der EQUAL-Ostbayern-GmbH
vhs Cham
Landkreis Cham
Bildung & Beruf GmbH
Landkreis Freyung
vhs Regen
Landkreis Regen
vhs Passau
Landkreis Passau
Stadt Passau
Teilregion Cham Teilregion Freyung Teilregion Regen Teilregion Passau
     
4 Mitglieder des Aufsichtsrates
(rotierender Vorsitz alle 9 Monate)
    Geschäftsstelle der Equal-Ostbayern-GmbH    
n.n

externe Evaluation der E.P.
TP 1
Evaluation
TP 1
nationale Koordination
TP 2
transnationale Koordination
TP 1
Mittelverwaltung
Kreisrechnungs-
Prüfungsamt Landkreis Passau
Finanz-
controlling der Geschäftsstelle

Steuerungs-
gruppe
der operativen Partner
Beirat
der strategischen Partner

Umsetzung durch Teilprojekte 1 – 13

TP 3

TP 4

TP 5

TP 6

TP 7

TP 8

TP 9

TP 10

TP 11

TP 12

TP 13


  • GmbH
    Die Geschäftsstelle ist das Organ der GmbH und muss den Bestimmungen entsprechend agieren.

  • Koordination der EP
    Es beinhaltet die organisatorischen Regelungen zur Verwirklichung des gemeinsamen Arbeitsprogramms einer Entwicklungspartnerschaft. Die Geschäftsstelle ist dabei operativer Partner, agiert und vermittelt zwischen den strategischen und transnationalen Partnern. Dadurch werden die jeweiligen Aktionsstrategien erstellt und in die EP eingebettet.

  • Sachl. und rechner. Mittelkontrolle aller Projekte
    Darunter versteht man das inhaltliche und finanzielle Controlling der Mittel, die beim Erstellen und beim Durchführen der Projekte eingesetzt werden.

  • Mittelweiterleitung
    Die Geschäftsstelle ruft die Mittel ab und leitet diese an die entsprechende Stelle in der EP weiter. Dabei müssen immer Verwendungsnachweise erbracht werden, die dann an die Mittelverwaltende Stelle abgeführt werden.

  • Evaluation
    Sie beinhaltet die Auswertung der Prozesse und Ergebnisse innerhalb der EP durch verschiedene Methoden. Um somit eine größere Wirksamkeit der zukünftigen Projekte zu erzielen. Evaluation ist eine Qualitätssicherungsmaßnahme, die von externer Hand durchgeführt wird. Die Geschäftsstelle ist dafür zuständig, dass die Evaluation regelmäßig durch einen Fremdevaluator durchgeführt wird.

  • Transnationale Partnerschaft
    heisst europäische Zusammenarbeit über die nationalen Grenzen hinweg. Aber auch Offenheit für zwischenmenschliche Beziehungen, gegenseitige Toleranz und Respekt vor unterschiedlichen Sichtweisen. Vorrangig hilft die transnationale Partnerschaft den Blick über die nationalen Grenzen hinaus zu richten, um sich Anregungen zu holen und aus den Erfahrungen anderer europäischer Länder zu lernen. Dadurch ergibt sich ein höheres Zielerreichungspotenzial für die Entwicklungspartnerschaft. Die Geschäftsstelle arbeitet mit zwei EQUAL-Entwicklungspartnerschaften in Österreich und einer in Italien, zusammen.

  • Mainstreaming und Öffentlichkeitsarbeit
    Ziel von Mainstreaming ist es, dass die entwickelten und erprobten innovativen Handlungsansätze später in der Arbeitsmarktpolitik und in der Beschäftigungsförderung eingesetzt werden. Voraussetzung für Mainstreaming ist ein ständiger Erfahrungsaustausch innerhalb der Entwicklungspartnerschaft. Dabei unterscheidet man unter horizontalem Mainstreaming, das auf der Projektebene (innerhalb der EP) stattfindet und unter vertikalem Mainstreaming, das auf der Ebene der politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsträger von statten geht. Um das Ziel des erfolgreichen Mainstreamings auch zu erreichen, sind Verbreitungstechniken und eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit nötig. Wichtig sind dabei auch die Medienkontakte, die ebenfalls projektbegleitend und kontinuierlich geleistet werden.

  • Gender Mainstreaming in Gesamt-EP
    Um Gleichberechtigung und Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern im Arbeitsleben herzustellen, wird der Ansatz des Gender Mainstreaming in der gesamten EP und in allen Maßnahmen berücksichtigt. So werden u. a. neue Qualifizierungs- und Arbeitszeitmodelle (z. B. Telearbeit, Kompetenzerhalt und -erweiterung, flexible und familiengerechte Arbeitszeiten) erarbeitet und umgesetzt. Mit dem Zweck, den Bedürfnissen beider Geschlechter gerecht zu werden und um jeglicher Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt und in der EP entgegenzuwirken.

  • Empowerment und Einbeziehung der Zielgruppen
    Die betroffenen Zielgruppem sollen aktiv innerhalb der Entwicklungspartnerschaft mitarbeiten und so ihre unterschiedlichen Kompetenzen und ihr Know-how in die EP einbringen. Die Kursleiter arbeiten dabei eng mit den Zielgruppen zusammen, sodass ein Informations- und Kommunikationsfluss stattfindet, wobei aus der Sicht der betroffenen Arbeitslosen die Situation auf dem Arbeitsmarkt geschildert wird. Daraus können sowohl die Betroffenen selbst als auch die EP profitieren. Ziel des Empowerments ist, eine Art kollektive Verantwortung und Handlungskompetenz zu entwickeln sowie die individuelle Handlungskompetenz und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Es wird versucht, die Bedürfnisse und die Bestrebungen der Zielgruppen zu berücksichtigen und entsprechend zu erfüllen.

  • Aufbau regionales Netzwerk
    Man konzentriert sich dabei auf Netzwerke anstatt auf einzelne Projekte. Dabei findet ein Erfahrungsaustausch innerhalb dieses Netzwerks statt, wodurch alle Partner die optimalste Strategie zur Verwirklichung des Leitziels von EQUAL entwickeln können. Die Geschäftsstelle übernimmt dabei den Aufbau des regionalen Netzwerks und führt dabei strategische Partner wie Unternehmen, Arbeits- und Sozialämter, interessierte Einzelpersonen etc. zusammen; um so "gemeinsam mehr zu erreichen".

  • Einbeziehung der KMUs, der Wirtschaft und den Banken
    Die Equal-Entwicklungspartnerschaften sollten nicht nur lokale und regionale Behörden, öffentliche Arbeitsverwaltungen, relevante Sozialpartner und Nichtregierungsorganisationen als Partner gewinnen. Vorrangig sollen Unternehmen und insbesondere KMUs (=kleine und mittlere Unternehmen) aus der Region bzw. aus einem Sektor als Partner gewonnen werden.

  • Diversity Management
    beschäftigt sich mit der Heterogenität (hinsichtlich Alter, Geschlecht, Herkunft, Kultur, Religion etc.) innerhalb von Teams und Belegschaften. Ihr Vorhandensein soll als Chance und strategische Ressource für den Arbeitsablauf verstanden werden, der zum Erfolg eines Unternehmens beiträgt. Durch Diversity Management sollen bisher ausgegrenzte Minderheiten in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden, mit dem Ziel, dass Rassismus und Fremdenfeindlichkeit am Arbeitsplatz bekämpft wird. Die Geschäftsstelle und die Akteure von Equal-Ostbayern sollen in den regionalen Betrieben, vor allem in den KMUs, vermitteln, dass diese von einer Vielzahl von Beschäftigten unterschiedlichen Alters, Herkunft usw. profitieren können, z. B. das Erschließen neuer Märkte und Kunden.

  • Akquirierung neuer Projekte
    Aus der Zusammenarbeit der Geschäftsstelle mit den verschiedenen Akteuren werden Projekte ständig erneuert und in ihrer Qualität verbessert. Deshalb ist es notwendig, neue Projekte zu erstellen und Interessenten zur Verwirklichung dieser Projekte in der EP und auch ausserhalb zu mobilisieren. Voraussetzung für neue Projekte ist der uneingeschränkte Erfahrungsaustausch der unterschiedlichen Partner sowie die Miteinbeziehung der Zielgruppen.